Archiv der Kategorie: Computer

Mein Programmiererequipement

Heute stelle ich mal meine Arbeitsgeräte und Programme vor, so wie die Überlegungen dahinter. Vor etwas mehr als drei Jahren machte ich einen grossen Wechsel in meiner IT Umgebung. Einerseits wechselte ich von Apple auf Lenovo mit Windows 10. Andererseits wollte ich eine komplett mobile Workstation. Vorher hatte ich einen aufgemotzten IMac 2011er Generation für zu Hause und ein Macbook Air für unterwegs. Das Problem, das Macbook Air war relativ leistungsschwach und ich hatte da nur das nötigste dabei. So fehlte immer mal wieder ein Programm für irgendwelche Arbeiten oder was auch immer.

Aktuell besteht mein Arbeitsplatz aus zwei Rechnern. Einem Lenovo X240 mit 256GB SSD und 8GB RAM und einem I7 2.4GHz Dual Core Prozessor und einem X270 mit 512GB SSD, 16GB RAM und einem I7 2.9GHz Dual Core Prozessor. Der X240 ist heute mein Zweitrechner. Gebraucht wird er vor allem für Telekonforenzen über Skype oder so. Nebenbei rechnet er etwas für die Wissenschaft.

Der X270 ist mein Hauptrechner. Er ordnet sich gerade noch knapp zu den UltraBooks ein, hat jedoch ordentlich Leistung. Ich muss dazu sagen, dass Programmierarbeit meist nicht so viel Platz braucht. Deswegen reichen 512GB SSD vollkommen aus. Eigentlich habe ich noch eine Externe HardDisk. Diese brauchte ich aber nur, als ich noch mehr YouTube machte.

Für zu Hause habe ich eine Docking Station von Lenovo, mit externem Bildschirm, Tastatur und Maus. Einige fragen sich jetzt weshalb eine Docking Station, es ginge doch auch ohne. Das ist prinzipiell richtig. Nur habe ich mit der Docking Station deutlich mehr Anschlüsse. Und ich brauche nicht jedes mal vier Kabel auszustecken wenn ich verreise. Doch im unterschied zu früher, habe ich alles auf meinem Notebook. Es ist also egal ob ich zu Hause oder unterwegs bin. Ich habe immer alles dabei.

Ich habe auf dem Gerät einen Business Service Vertrag. Das ist das, was die ThinkPads wohl am meisten von anderen Geräten unterscheiden. Im Schadensfall habe ich vor Ort Service. Allerdings sind die Geräte ziemlich robust. und in den drei Jahren musste ich noch kein Garantiefall melden. Ach ja, die Geräte kommen mit 3 Jahre Garantie.   Die Qualität gibt mir eine gewisse Sicherheit.

Ich habe etliche Spezialeistellungen in Windows vorgenommen. Wie viele das sind, wurde mir erst bewusst, als ich letzten Frühling meinen neuen Computer installierte. Die erste Sondereinstellung ist, dass ich nicht den Microsoft Account benutze, sondern einen lokalen Benutzer erstellt habe. Genau genommen habe ich zwei Benutzer erstellt. Ich habe nämlich einen separaten Admin Account und arbeite auf einem Standard Account ohne Admin Rechte. Das ist auf Windows eine ziemlich untypische Einstellung. Die habe ich aus Sicherheitstechnischen Gründen gewählt habe. So kann sich nämlich nicht einfach ein Programm ohne meine Erlaubnis installieren. Bei nicht so gut programmierten Programmen macht diese Einstellung auch hin und wieder mal Probleme.

Meine SSD ist verschlüsselt, damit nicht gleich jedermann Zugriff auf die SSH Keys hat wenn er meinen Laptop stielt. Für die jenen die nicht wissen was SSH Keys sind. Das sind digitale Schlüssel für Server. Damit man auf den Server zugreifen kann, braucht man nicht nur ein (ziemlich kompliziertes) Passwort, sondern auch den richtigen Schlüssel. Die Schlüssel kann ein Kollege relativ schnell austauschen. Der Alte Schlüssel ist dann wertlos. Damit nicht jemand an meinen Computer kann während der mal unbeaufsichtigt ist, habe ich einen Bildschirmschoner installiert, der automatisch in den Anmeldebildschirm zurückkehrt. Bei Anderen Betriebssystemen ist das Standard, Windows tut sich da leider immer noch schwer.

Eine Weitere Spezial Einstellung ist die Art wie ich die zwei Monitoren eingestellt habe. Sobald ich zu Hause arbeite, habe ich einen zweiten Monitor. Bei mir ist der Externe Monitor als Hauptbildschirm definiert. So bald ich den Computer auf der Docking Station habe, gehen alle Fenster auf den Externen Bildschirm. Den Notebook Bildschirm nutze ich dann für irgendwelche Zusatzinformationen. Zum Beispiel lasse ich dort meist das Vefko interne Office Tool laufen. Sobald ich das Notebook von der Dock nehme, gehen alle Fenster wieder auf den Notebook Bildschirm zurück.

Viele Programme bei mir sind auf Englisch eingestellt. Das System auf dem Zweitrechner ist sogar komplett in Englisch. Das ist nicht, weil ich Englisch mag, sondern weil man mit den englischen Fehlermeldungen einfach mehr infos erhält. Entwicklern kann ich nur den Tip geben, die Systeme auf englisch zu setzen. Ihr findet viel schneller Lösungen für eure Probleme.


Programme die ich Benutze

Notepad++ Das ist jetzt nicht der super Editor. Aber für das was wir aktuell machen, vollkommen ausreichend. Ich bin sowieso kein Fan von fetten SDK’s.

GIT als Versionskontrolle. Wer es nicht kennt (und programmiert), sollte sich dringend mal damit befassen.

WinSCP Für den Transfer der Dateien via FTP auf den Server. Und Leute, Finger weg von FileZilla. Das Ding hat mir schon soviel Ärger bereitet, in dem es einfach Dateien nicht hochladet ohne irgendwelche Fehlermeldungen zu hinterlassen 😦

XAMPP Als Lokaler Testserver. Erst kürzlich einen Blog darüber gemacht

Wenn ich Linux Server konfigurieren muss, verwende ich am Liebsten Ubuntu auf Windows, viel angenehmer als Cygwin oder Putty.

Das wärs dann so, was ich im Moment brauche. Natürlich können da je nach Projekte noch SDK’s von spezifischen Tools oder Betriebssysteme hinzu kommen. Aber das würde jetzt den Rahmen sprengen.

Guten Montag Morgen

Es ist Montag Morgen 6:30. Nach einem mehr oder weniger ruhigen Wochenende bin ich nun nach ein paar Mützen Schlaf auch wieder wach. Montag Morgen, der Lieblingstag aller Arbeitnehmer. Endlich ist das langweilige Wochenende wieder vorbei, und man kann wieder arbeiten gehen.

Für mich spielt das ja keine Rolle, denn ich kann auch am Wochenende arbeiten. Normalerweise lasse ich das zwar grössten Teils, dieses Wochenende liess ich es aber nicht komplett sein. Wie viel das war, könnte ich im Stunden Tool der Vefko nachschauen, hab ich jetzt aber keine Lust dazu.

Die erste Aufgabe die ich heute habe, ist Schäfchen zusammentrommeln. Ich schätze, es wird wieder Nachmittag/Abend bis alle reagieren, aber so ist das halt. Diese Woche sollte ich endlich nicht mehr alleine mit Arbeiten sein, und darauf freue ich mich. Doch eigentlich sind wir noch gar nicht richtig auf mehrere Programmierer eingerichtet. Dieses Projekt haben wir erst gerade gestartet.

Ich arbeite momentan daran, die Vefko Tools auf einem Lokalen Testserver zum laufen zu bringen. Wir nutzen dafür XAMPP. Da hat man quasi den Server auf seinem eigenen Laptop, und kann auf seinem eigenen Rechner entwickeln. Zusammen mit der Versions Kontrolle GIT können wir dann zu dritt am Source Code arbeiten, ohne dass wir uns zu stark in die Quere kommen. Erst am Samstag habe ich einen Branch für die Version 1.0 gemacht. Diese wird nun fertig entwickelt, parallel läuft schon die Entwicklung der neuen Version an. Wir haben also einiges vor.

Doch vielleicht kommen heute für mich auch noch ein paar organisatorische Fragen dazu. Geld auftreiben beispielsweise. Oder uns mal bei den Verbänden vorstellen. Dafür müssen zig E-mails geschrieben werden. Und nein, die sollte man vielleicht besser nicht im Serienmail Verfahren schreiben. Zu tun gibt’s genug, dazu noch das Training, das ich auch nicht vernachlässigen darf. Denn Körperlich geht es mir nach wie vor nicht so gut, und ich muss ein bisschen Gegensteuer leisten.

Dennoch lasse ich keinen Vorweihnachtsstress aufkommen. Im Unterschied zu anderen kann ich ja zwischen Weihnachten und Neujahr auch noch arbeiten. Natürlich stehen dann auch für die Vefko noch Jahresbericht, Abschlüsse usw. an. Ein Verein bringt halt immer auch administrative Sachen mit sich.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen schönen Montag Morgen. Arbeitet schön, und habt eine gute Woche.

Warum wir bei Retro ins Schwärmen kommen

Retro ist momentan stark im Trend. Mal wieder an einem alten Computer arbeiten, so wie früher. Doch wäre das wirklich so cool. Ich ziehe mal einen Vergleich von dem ersten Computer auf den ich Zugriff hatte, und meinem heutigen Setup

Unsere Familie legte sich 1992 den ersten Computer zu. Ich war damals gerade knapp zwölf. Es war ein 486er 33Megaherz Computer von Tandon mit 4MB RAM und 200MB Festplatte. Jaja, ihr habt schon richtig gelesen, Mega und keine Giga. Wir hatten auch einen Farb Tintenstrahldrucker. Das war damals eher Hightech. Wie viel der Computer gekostet hat, weiss ich nicht. Er war auf jeden Fall nicht billig. Es war wie gesagt ein Familien PC. Das heisst, ein Computer für die ganze Familie. In meiner Klasse war ich der erste, der so ein Ding zu Hause hatte.

Und Internet, vergesst es Leute. Bilder… viel zu wenig Platz auf der Festplatte. Jeder hatte eine Diskette mit 1,44 MB Speicherplatz. Das musste für ein paar Dokumente reichen. Betriebssystem MS DOS 5.x und Windows 3.1 als graphische Oberfläche. Man tat gut daran, alle 10 Minuten zu speichern, weil man nie wusste, wann einem das Windows wieder abstürzte. Süchtig werden konnte man da nicht. Das verhinderte der ultra kleine Röhrenbildschirm der so stark flimmerte, dass einem spätestens nach drei Stunden die Augen weh taten. Klar gab es bessere Bildschirme, aber die konnte man kaum zahlen. Die Dingers waren auch riesig, und hatten ordentlich Gewicht.

Heute habe ich für mich alleine vier Computer. Zugegebener massen, zwei davon sind kaum noch in Betrieb. Die beiden Notebooks, mit denen ich aktuell arbeite verbrauchen wohl zusammen mit dem externen Bildschirm weniger Strom als damals die eine Kiste. Die beiden Geräte machen unter Vollast auch weniger Lärm als der 486er. Die Dingers laufen die ganze Zeit durch. Abstürze gehören zur absoluten Seltenheit. Einer der angenehmsten Fortschritte sind sicher die Bildschirme. Nichts mehr mit flimmern. Arbeiten über Stunden kein Problem. Also ganz Ehrlich, ich möchte meinen jetzigen Arbeitsplatz nicht mit dem damaligen tauschen.

Doch was ist der Reiz an Retro. Früher war alles besser kann man aus technischer Sicht bestimmt nicht sagen. Vielleicht geht es darum, zu verstehen, wie man damals mit mehr als 1000 mal weniger Leistung überhaupt arbeiten konnte. Oder man stellt die Frage umgekehrt: „Weshalb brauchen wir heute für die selbe Arbeit 1000 mal schnellere Rechner? Ein anderer Grund könnte das Interesse der Geschichte am Computer sein. Wie kam es zu dem unglaublichen Siegeszug dieser Rechner? Was ist der Grund, das ständig was Neues raus kommen muss, und wohin geht die Reise. Wer die Vergangenheit versteht, weiss oft auch, weshalb etwas in der Gegenwart so ist. Deshalb ist auch Computergeschichte wichtig.

Und dann gibt es vielleicht auch noch ein vollkommen untechnischen Grund. Die Emotionale Bindung. Vor allem unsere und die jüngere Generation wird bei Retro doch automatisch in die Kindheit zurück katapultiert. Man sieht sich wieder, wie man an einem verregneten Sonntag in der gemütlichen warmen Wohnung vor dem Computer sass. Man bastelte etwas rum, mit mehr oder weniger Erfolg. Doch es waren halt die Anfänge, und wer erinnert sich da schon nicht gerne dran.

Doch eigentlich hat sich gar nicht so viel geändert. Es ist heute auch ein Verregneter Sonntag. Ich sitze auch in einer gemütlich warmen Wohnung und ich sitze auch wieder in meiner Computer Ecke. Ja, es gibt ein paar Bildschirme mehr, und das Equipement ist komplett was anderes. Aber sonst ist es ziemlich ähnlich. Also ran an die Arbeit, damals wie heute.

Der neue WordPress.com Editor

Einige WordPress.com Benutzer haben es vielleicht schon mitbekommen, es gibt einen neuen Editor. Die meisten Leute werden vermutlich von dem Ding erst mal enttäuscht sein. Denn es gibt da die Leiste nicht mehr, bei der man formatieren kann. Beim genaueren betrachten ist sie dann allerdings doch vorhanden, nämlich wenn man mit der Maus über den Absatz fährt.

Neuer Inline Editor von WordPress.com

Aber da ist ja auch nicht alles vorhanden, wo bitte schön ist der Rest? und warum tut man sowas? Der neue Editor unterscheidet zwischen den Block Elementen und den Inline Elementen von HTML. Aus technischer Sicht ist das eine riesige Verbesserung. In Wahrheit ist dein Blog nämlich in Blöcke aufgeteilt. Ein Absatz ist zum Beispiel ein Block, ein Bild ist auch ein Block. Diese kann man neuerdings einfügen in dem man oben links auf das + Symbol klickt.

Inline Element einfügen


Da ist dann auch die Auswahl wesentlich grösser, als bei dem alten Editor. YouTube Videos musste man beispielsweise früher händisch im Source Modus hinzufügen. Heute gebt es einen extra Block dafür. Auf der rechten Seite, dort wo im alten Editor die Einstellungen für das Dokument waren, gibt es jetzt einen zusätzlichen Reiter für den Block. Da werden einem die Einstellungen für den jeweils aktiven Block angezeigt. Bei Bildern kann man zum Beispiel die Grösse verändern. Bei Text die Schriftgrösse, sowie die Text und Hintergrundfarbe. Und für die Freaks gibt es sogar die Möglichkeit eigene CSS Eigenschaften zu definieren.

Ich selbst hab auch erst ein kleiner Teil des Editors ausprobiert. Aber was ich gesehen habe, gefällt mir. Ja, es hat noch einige Bugs drin, die hoffentlich noch beseitigt werden. Ich musste schon ein zwei mal in den Source gehen, um Probleme zu beheben. Den Technikern unter uns, wird dieser Editor bestimmt gefallen. Nicht so technisch versierte Leute werden vielleicht eine kleine Angewöhnungszeit brauchen, bis sie sich wohl fühlen. Die neuen Funktionen machen das aber sicher wieder wett.

Nun wünsche ich Euch viel Spass mit dem neuen Editor, und schreibt mir doch einen Kommentar, was ihr davon haltet.

Testwebserver unter Windows mit XAMPP

Wenn man als Webentwickler das Arbeitssystem auf Windows hat, gibt es immer wieder ein Problem. Denn wo teste ich meine Website? Gerade wenn man eine Seite bearbeiten möchte, die schon produktiv läuft, tut man gut daran, die Änderungen erst zu testen, bevor man sie auf den produktiven Webserver überspielt. Wie schön wäre es doch, einen eigenen Webserver auf dem Computer zu haben. Doch die Gängigen Tools (Apache HTTPd, PHP, MySQL, Tomcat) sind auf Windows nicht vorhanden. Das XAMPP Projekt hilft dabei.

Erst mal muss man auf das XAMPP Projekt gehen, und sich den Installer für Windows runterladen. Dann kann man den Installer starten, bei dem man in mehreren Schritten durch die Installation geführt wird.

Installer von XAMPP

Der Installer ist eigentlich selbsterklärend, und sollte für jeden der ein bisschen was von Computer versteht, kein Problem darstellen. Ich rate Euch, alle Tools gleich mit zu installieren, Denn es ist nicht möglich mit dem Installer Module nach zu installieren. Wenn man Module nachinstallieren möchte, muss man das händisch erledigen, was dann nicht mehr so trivial ist.

Der Standard Installationspfad ist C:\xampp was für ein modernes Windows ziemlich untypisch ist. Allerdings ermöglicht dieser Installationspfad, dass alle Benutzer des Rechners auf den Testserver zugreifen können. Wer das verhindern möchte, installiert den Server einfach im eigenen Benutzerverzeichnis. Und ach ja, die installation braucht seine Zeit. Auch wenn ich ein schneller Laptop mit SSD habe, brauchte es doch über 7 Minuten.

Ist die Installation fertig, kann man den XAMPP Control Panel starten. Dort könnt ihr die Services starten. Wer so eine Standardumgebung haben möchte, startet einfach Apche, PHP, und MySQL (Wobei MySQL eine MariaDB ist). Und nicht erschrecken, Windows Firewall wird vermutlich meckern, weil die Services Ports öffnen. Ihr müsst das bestätigen.

Control Panel von XAMPP

Ach ja, wenn das Starten fehlschlägt ist oft ein anderer, bereits auf den Port laufenden Service schuld. Wenn zum Beispiel der IIS von Microsoft bereits gestartet ist, und damit den Port 80 belegt, wird XAMPP nicht laufen.

Config vom XAMPP

Man kann den Webserver auch automatisch bei jedem Start starten. Dafür klickt man auf den Config Button im Control Panel und man kann dann bei den Services, die man starten möchte, einen Haken setzen.

Ob das Ganze auch funktioniert, findet ihr heraus, wenn ihr in Eurem Browser https://localhost eingebt. Die Website Daten liegen auf C:\xampp\htdocs\ (bei Standardinstallation). Da habt ihr vier Dateien die ihr einfach überschreiben könnt. Die Ordner die da schon existieren lasst ihr allerdings besser am Leben

XAMPP verfügt über eine Version von PHPMyAdmin. Diese ist über https://localhost/phpmyadmin zu erreichen. Ja, der root Account hat kein Passwort. Wenn ihr wollt, könnt ihr das ändern.

Ach ja, XAMPP ist als reines Testsystem ausgelegt und nicht für den produktiven Einsatz gedacht. Produktiv Systeme setzt man besser händisch auf. XAMPP spuckt zum Beispiel Errors direkt auf der Website aus. Das ist praktisch zum Entwickeln, kann aber ein erhebliches Sicherheitsrisiko auf einem produktiven Server darstellen. Ebenfalls sollte man sich bewusst sein, dass es in vereinzelten Fällen zu Abweichungen von einem normalen Webserver auf Linux kommen kann. Das kommt davon, dass sich die Windows und die Linux Versionen der einzelnen Services teilweise leicht unterscheiden.

Aber zum Entwickeln ist das Tool sehr wohl gut zu gebrauchen. Einen lokalen Webserver zu haben ist praktisch. So, ich hoffe, Euch damit geholfen zu haben. Falls ihr den Beitrag gut findet, linkt ihn doch in den Social Media oder auf Euren Webseiten. Vielen Dank!

Wenn die eigenen Rechner für die Wissenschaft arbeiten

Supercomputer… Darunter stellt man sich erst mal diese monströsen Maschinen vor, die ein halbes Kraftwerk an Strom verschlingen und Unmengen kosten. Ja, diese riesen Maschinen existieren wirklich. Sie werden überwiegend für Wissenschaftliche Arbeiten gebraucht. Meistens sind das Simulationen aller Art. Diese Monster bekommt der normale Bürger nie zu Gesicht. Doch wusstest du, dass auch du Teil eines gigantischen Super Computer sein kannst? Noch besser, du kannst damit dein Computer in den Kampf gegen diverse Krankheiten wie Krebs, Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose usw. schicken.

Die Proteinfaltung ist noch ein sehr unerforschtes Gebiet in der Gesundheitswissenschaft. Proteine falten sich unglaublich viel… meistens geht das richtig ab, doch manchmal geht da auch was schief. Die Faltung von Proteinen kann man mit Computer simulieren, nur das braucht eine unglaubliche Rechenpower. Missfaltung der Proteinen spielt eine zentrale Rolle in vielen Krankheiten.

Folding@home ist ein Projekt der Standford University das Grundlangenforschung auf dem Gebiet der Proteinfaltung betreibt. Sie setzen bei den gigantischen Rechenaufgaben auf Verteiltes Rechnen. Dabei werden riesige Rechenaufgaben in kleine Häppchen aufgeteilt. Als zweites holen sich ganz normale Computer diese Aufgaben, lösen sie und senden die Resultate wieder an den Server zurück. Auf diese Weise kann man seine Rechenleistung spenden.

Dem Projekt sind aktuell über 100’000 Rechner weltweit angeschlossen, doch es reicht nicht aus. Das Projekt könnte 1Mio Rechner gebrauchen. Wenn ihr auch ein Teil der Rechenarmada sein wollt, geht auf foldingathome.org und ladet Euch die Software herunter. Und an alle Gamer… Eure Grafikkarte bringt da besondere Leistung.

Ich unterstütze dieses Projekt schon seit vielen Jahren, und immer wenn es kälter wird, schmeisse ich meine Rechner an. Ach ja, ich möchte noch anmerken, man kann das Programm rechnen lassen, und mit dem Computer arbeiten. Das Programm nutzt nur die Restrechenleistung. Der Computer wird nicht ausgebremst dadurch.

Nun wünsche ich Euch allen ein gutes rechnen.

FAQ zum Thema Vefko Tools

Es sind einige Fragen zum Thema Vefko Tools zusammengekommen. Diese möchte ich mal in einem Blog beantworten.

Wird es zum bezahlten Tool eine werbefinanzierte Alternative geben.
Das haben wir uns am Anfang tatsächlich überlegt. Allerdings ist es nicht einfach, Tools mit Werbung zu finanzieren. Selbst bei grossen Plattformen kann man bemerken, dass sie mittlerweile meist noch bezahlte alternativen anbieten. Das kommt nicht von ungefähr. Internetwerbung funktioniert fast nur noch, wenn man Benutzerdaten auswertet und dann Benutzerspezifische Werbung anbietet. Viele Leute reagieren mittlerweile Sensibel auf dieses Thema und boykottieren Plattformen die solche Praktiken anwenden. Wir haben uns daher gegen Werbung entschieden. Ausserdem finden wir, das 40 Franken im Jahr nicht die Welt ist, und sich das jeder Verein leisten kann.

Wird Vefko auch eine Plattform stellen wo sich Leute von Vereinen untereinander austauschen können?
Ein Vereinsforum… weshalb nicht. Wenn Leute Interesse an einer solchen Plattform haben, wo man Vereinsprobleme austauschen und Diskutieren kann, sagt es uns. Die Tools dafür haben wir ohnehin schon in Betrieb. Unserem Forum können wir ohne weiteres eine solche Ausrichtung geben.

Ist das Tool von Euch Open Source?
Nein, ist es nicht.

Warum habt ihr alles selbst programmiert und nicht auf bestehende Tools zurückgegriffen?¨
Wir haben zum Beginn bestehende Tools evaluiert. Die meisten Tools sind gut wenn man nur kleine Anpassungen vornehmen muss. Wenn man grössere Anpassungen machen muss wird der Aufwand von einer Neuentwicklung oft geringer. Zudem sind die meisten Tools, die man frei bekommt nur auf mittlere Grösse ausgelegt. Für ein Tool das Schweizweit ausgerollt werden soll, fehlte meist die Performance. Unsere Tools sind schlank geschrieben, und daher schnell.

Wird die Finanzierung ausreichen, wenn ihr nur 40 Franken pro Verein habt?
Ja, das haben wir schon durchgerechnet. Wenn ein Verein oder auch Privatpersonen mehr zahlen möchte, kann man dies als einmalige Spende tun oder aber eine passive Mitgliedschaft abschliessen. Wir sind ja keine Firma, und sind verpflichtet, das Geld wieder irgendwie in die Entwicklung einfliessen zu lassen.

Die Vision einer Firma

Die Idee ist schon alt und entstand vor etwas mehr als 20 Jahren. Damals war ich zur „Beruflichen Abklärung“ in einer IV Institution. Ich erschrak als ich die Leute sah, die dort drin wahren. Da tummelten sich lauter fähige Leute, die einfach auf den Abstellgleisen deponiert wurden. „Wie vielen anderen Menschen geht das auch noch so?“ fragte ich mich. Und wie viele fähige Menschen landen in einer geschützten Werkstatt und verrichten Arbeit weit unter ihrem Niveau?

Seitdem begleitet mich dieser Gedanke, und liess mich nicht mehr los. Doch da der Sport lange Zeit für mich oberste Priorität hatte, blieb der Gedanke im Hintergrund. Doch meine Beteiligung an IT Kongressen brachte sie wieder ins Bewusstsein. An gewissen Kongressen lagen die Jobangebote buchstäblich auf dem Serviertablett. Gute ITler sind dermassen gesucht, dass man sie jagt. Der Markt ist so trocken das Rekrutierer selbst vor Leuten die Inhaber einer eigenen Firma sind, nicht zurückschrecken.

Auf der anderen Seite sitzen Leute mit Potential zu Hause, werden depressiv nur weil sie irgendwann mal durch irgend ein bescheuertes Raster gefallen sind. Wir erlauben uns ganz schöne Ressourcenverschwendung und jammern gleichzeitig über Mangelnde Fachkräfte. So geht’s nicht weiter Leute!!!

So drehte mein Ideenkopf mal wieder seine Runden. Nach einigen Schlaflosen Nächten hatte ich dann auch eine Idee zusammen, die sich diskutieren liess. In meinem Blog Blog 14 – Vefko als Sprungbrett? schrieb ich das erste mal über die Idee auf meinem Blog. Marc und ich diskutierten die Ideen untereinander. Danach hatten wir ein erstes Treffen mit Profil der Stelle der ProInfirmis die sich um Berufliche Integration kümmert. Doch der Entscheidende Moment war das Digital Forum Davos. Da kriegte ich dermassen positives Feedback, dass ich das Zeitnah umsetzen musste.

Um die grobe Strategie noch mal zu erwähnen. Die Beeinträchtigten fangen erst mal bei der Vefko an. Dort können sie sich wieder langsam an das Arbeitsleben gewöhnen, Erfahrungen sammeln und ihr Können unter Beweis stellen. Danach werden sie an Partnerfirmen ausgemietet. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können sich so erst mal kennen lernen und man sieht ob die Person in das Umfeld passt. Und erst dann folgt der Transfer an die Firma. Somit kann sicher gestellt werden, dass genügend Zeit da ist, um das oft verstaubte Potential zu wecken, das oft angeknackste Selbstvertrauen zu wiederherzustellen, und die richtige Arbeitsstelle zu finden.

Ich möchte klar stellen, dass wir nicht eine der zahllosen „Och hilf den armen Behinderten“ Organisationen sein wollen. Wir sehen das eher umgekehrt. Wir Behinderten wollen der Überlasteten IT Branche ein Händchen reichen und unser Know How zur Verfügung stellen.

Auf lange Sicht, ist natürlich ein Verein die falsche Organisationsstruktur für so was. Deswegen steht mittelfristig die Gründung einer Firma im Raum. Ich Persönlich fände eine Genossenschaft ganz passend, Da könnte die Partnerfirmen sich beteiligen. Das ist allerdings noch lange nicht ausdiskutiert.

So, jetzt ist es raus! und ihr wisst, an was Raphael die letzten Wochen rumgebrütet habt. Firmen die an einer Zusammenarbeit interessiert sind, melden sich bei mir. Mit etwas Glück kriegt ihr sogar ein paar Stunden von mir als Open Source Spezialist.

Anfragen könnt ihr an raphael(at)vefko.ch stellen.

Marketing, Marketing und noch mal Marketing

Gestern hat der Tag für mich wieder mal früh morgens begonnen. Schon um vier Uhr war ich vor dem Computer. Doch dies mal ging es nicht ums programmieren. Marketing war angesagt. Das Thema beschäftigt mich nun schon seit zwei tagen, und wird mich wohl auch noch ein bisschen begleiten.

Die beste Software (wobei ich jetzt nicht behaupten will, dass wir die beste Software haben) bringt nichts, wenn sie niemand kennt. Daran sind schon ganz coole Projekte gescheitert. Im Unterschied zu viele Startups, die mit viel Geld im Rücken in den Markt geballert werden, müssen wir nahezu ohne Finanzen auskommen. Das ist eine richtige Herausforderung.

Zwischen den E-Mails und Networking auf den verdächtigen Plattformen, schob ich auch noch zwei Trainings ein. Ja, ich bin wieder am Trainieren. Aktuell zwar nur mit dem Fahrrad aber es geht auch schon bald wieder mit den Lauf- und Koordinationstrainings los. Diese habe ich jetzt auch langsam wieder bitter nötig. Bei meinem Fahrrad wird langsam aber sicher eine grössere Reparatur fällig. Die Bremsbeläge der Scheibenbremsen neigen sich dem Ende zu.

Am Nachmittag ging es dann nach Chur. Es war in der ganzen Schweiz Digital Tag. Da gab es Anlässe in diversesten Städten der Schweiz. Der Event ist eigentlich eher für die Allgemeinheit ausgelegt, also kein Entwickler Event. Die Themen waren dem entsprechend auch sehr oberflächlich. Dennoch konnte ich ein paar neue Kontakte knüpfen und ein paar interessante Gespräche führen.

Auf dem Rückweg traf ich dann noch Kai. Kai ist ein Strassenmusiker unserer Region. Er spielt im Herbst und Winter immer abwechselnd in Chur und Landquart in den Bahnhofunterführungen. Normalerweise sehe ich ihn immer auf dem Weg zum Training. Kai und seine Familie ist ein spezieller Typ, der sein Leben lebt. Solche Menschen finde ich einfach cool.

Kai hat mit seiner Familie eine neue CD aufgenommen, und hat am 24. November Plattentaufe in Chur. Da er eher der Analoge Mensch ist, hab ich mir erlaubt, den Flayer für das Konzert abzufotografieren.

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Die Vefko Tools kurz erklärt

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, und die Vefko Tools kurz erläutern. Vor allem möchte ich mit Euch unsere Gedankengänge teilen.

Die Vefko Tools sind in erster Linie ein Arbeitswerkzeug für Vereine. Es richtet sich vor allem an Vorstand und Funktionäre. Wir sprechen nicht von Vereinen, sondern von Gruppen. Es ist sehr gut möglich, dass ein Verein verschiedene Vefko Gruppen hat. Denkbar sind Gruppen für Vorstand, TK (in Sportvereinen), OK eines grösseren Anlasses, usw.

Admin pannel

Das da oben ist der Admin Panel. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Usern. Admins und normale User. User müssen von einem Admin hinzugefügt werden. Es ist möglich mehrere Admins zu haben. Eine Person kann mit dem selben Nick in mehreren Gruppen sein. Der Admin Panel kann auch als eine einfache Mitgliederverwaltung gebraucht werden. Ist aber definitiv noch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Chat

Das da oben ist der Chat… na ja, es ist nicht ganz live… denn er wird nur alle zwei Minuten aktualisiert. Wir gehen allerdings auch nicht davon aus, das Funktionäre eines Vereins nun gross online Chatten werden. Eingebaut haben wir dieses Tool, um seinen Kollegen schnell wichtige Informationen zu hinterlassen. Bei Vereinen werden Informationen zu oft nicht an alle Beteiligten weitergegeben. Dies geschieht natürlich meist nicht absichtlich, aber es ist doch nervend, wenn nicht alle den selben Informationsstand haben. Der Chat ist also für Mitteilungen gedacht wie: „Hey, Getränke sind für den Anlass XY organisiert,“ oder „Ich aktualisiere gerade die Mitgliederliste“ usw. Deswegen ist der Chat auch archiviert… nicht auf ewig aber doch einige hundert Zeilen. Wir hoffen dass damit das „hinter irgendwelchen Informationen her rennen“ ein Ende hat.

Todo

An irgend einem Morgen während der Entwicklungsphase sprachen Marc und ich über die anstehenden Arbeiten. Plötzlich meinte Marc: „Wir brauchen eine ToDo Liste.“ Auf diese Weise ist die ToDo Liste entstanden. Das schöne an der Sache, wenn man arbeiten mit Erledigt abhakt verschwinden sie nicht ganz. Das passiert nur wenn man die Aufgabe löscht. Alle anderen aufgaben bleiben im Hintergrund erhalten. Das kann einem OK eines Anlasses viel Arbeit ersparen, wenn man auf die Todos des Vorjahres zurückgreifen kann.

upload

Der Daten Upload ist ein Tool um sich Dokumente zu teilen. Wir bieten von Hause aus 1GB Speicherplatz. Für den normalen Gebrauch sollte das mehr als reichen.

Dazu gibt es noch ein Newsletter Tool wo ich vergessen habe, ein Bild zu machen. Damit kann man einen Newsletter an alle Mitglieder versenden.

So, ich hoffe, ich konnte euch mit diesem kurzen Blog zeigen, was die Vefko Tools überhaupt sind, und für was man sie brauchen kann. Die Tools findet ihr auf vefko.ch. Gerne dürft ihr auf vefko.ch verlinken oder das ganze Teilen. Ihr tut uns damit einen grossen Gefallen, Danke!