Archiv der Kategorie: Computer

Blog 13 – Preisgestaltung bei Vefko

Heute schreibe ich mal über ein Thema schreiben, das uns schon einige Wochen begleitet. Wenn man einen neuen Online Dienst startet, kommt auch immer die Frage nach der Finanzierung. Auch wir machten uns diverse Gedanken dazu. Einige möchte ich mal mit Euch teilen:

Hey, 40 Franken im ersten Jahr für ein Subforum ist aber ganz schön viel, werden jetzt einige sagen. Wenn man rein die Kosten für den Server rechnet, ist es viel, ja. Der Löwenanteil machen eh die Personalkosten. Aktuell haben wir zwar noch keine Personalkosten, aber das wird sich ändern wenn mehr Leute den Dienst in Anspruch nehmen.

Es ist halt so, dass so eine Infrastruktur zu warten eben doch Arbeit gibt. Updaten von Software, abwehren von Spam- und Hackerattacken, Backup machen und verwalten. Zudem ist da eine grosse Präsenzzeit. Admins müssen die Plattform im Auge behalten um auf Unregelmässigkeiten reagieren zu können.

Ebenfalls müssen wir den Ausbau der Infrastruktur auch schon mit berechnen. Es ist blöd, wenn der eine Server am Kapazitätslimit läuft, und man kein Geld für einen weiteren Server hat. So sind im Preis auch schon Rückstellungen für neue Infrastruktur vorhanden.

Aus diesen Faktoren stellt sich der Preis für unseren Dienst zusammen. Wir wissen natürlich auch, dass ein Kostenpflichtiger Dienst ein Hemmnis sein kann. Aber für uns war es die einzige Möglichkeit, Qualität, Datenschutz und Kontinuität zu vereinbaren.

Vefko – Vom Verein, für die Vereine!

Blog 11 – Sport und Vefko

Ich weiss, es ist ein dummer Titel, doch es fiel mir einfach nichts besseres ein. Es ist Mittwoch morgen, und immer noch kein Regen. Eigentlich ist es schon viel zu lange trocken. Morgen ist Auffahrt, und da hat er Regen angesagt. Deswegen blies ich mein Wettkampf ab.

Heute werde ich vermutlich auch nicht nach Zürich ins Training fahren. Zu schlecht war mein Fahrradtraining gestern. Das Koordinativtraining am Montag hatte meine Muskeln wieder bockig gestimmt. Das kriegte ich gestern richtig zu spüren. Schon bei kleiner Kadenz meinten die spastischen Muskeln, dagegen arbeiten zu müssen… so macht das Ganze keinen Spass.

Am Abend sass ich dann noch mit meinen Nachbaren draussen und tauschten Geschichten aus den bald 15 Jahren Malans aus. Das muss auch mal sein, und passiert im Sommer eh nur ein paar mal. Eigentlich hatte ich was ganz anderes vor, und wollte noch an der Vefko arbeiten. Aber sind es nicht gerade diese spontanen Aktionen, die unser Leben versüssen?

Die Arbeit läuft ja nicht weg, und die Server sind rund um die Uhr im Einsatz. Wann ich daran arbeite, interessiert eigentlich niemanden. Und so legte ich dann auch wieder mal eine Spätschicht ein. In solchen Fällen liebe ich Home Office.

Bei der Vefko arbeiten wir aktuell querbeet. Vom testen der Software über Sponsorensuche bis hin zu strategischen Überlegungen ist alles dabei. Mein Computer macht so einiges an Betriebsstunden. Er hat schon bald die 300er Marke erreicht. Wir arbeiten alle auf den grossen Start hin. Aber es gibt immer noch mehr zu tun als man denkt… kennt ihr das?

So wird der heutige Tag auch viel zu schnell wieder um sein, aber immerhin kenne ich keine Langeweile.

Blog 5 – Von zu Hause

20180430_021043.jpg

So in etwa sieht es aus, wenn ich zu Hause arbeite. Nicht selten ist das mitten in der Nacht. Heute bin ich zum Beispiel vom Training nach Hause gekommen, schloss meinen Computer an, und hatte eine Nachricht auf dem Vefko Chat. Marc und ich arbeiten fast ausschliesslich online zusammen. Ja, wir sehen uns schon hin und wieder mal. Aber meistens ist das Zufall. Zum Beispiel beim Einkaufen. Schliesslich wohnen wir im selben Dorf.

Wir arbeiten gerade daran, die Software, die wir die letzten Monate geschrieben haben, online zu bringen. Bis jetzt steht die Version nur offline auf unseren Testservern. Erst wird das jetzt noch online auf eine Testinstanz gehen, und dann in den scharfen Betrieb. Das wird aber noch ein paar Tage in Anspruch nehmen. Denn es müssen auch noch ausgiebige Tests gefahren werden.

Auf diesem Blog wird die Vefko in Zukunft auf jeden Fall mehr Platz bekommen. Denn es ist – neben dem Sport – mein zweites Projekt. Das Ziel des Vereines ist es, anderen Vereinen technische Mittel für Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Das kann gegen Bezahlung oder gesponsert sein. Die Arbeiten sollen bevorzugt durch beeinträchtigte Personen erfolgen.

Auf der Seite der Vefko findet ihr alle Infos, auch wie man uns unterstützen kann. Vielen Dank an alle, die uns unterstützen. wir können das wirklich noch gut gebrauchen.

 

Mein neues Notebook ist da

20180418_121654.jpg

Eigentlich stand es schon lange an, der Ersatz meines Hauptnotebooks. Spätestens seit im Februar noch ein Tastaturschaden auftrat, war es überfällig. Vor bald drei Jahren habe ich von Apple auf Lenovo Thinkpad umgestellt. Eine Entscheidung die ich nie bereute. Die ThinkPads sind zwar auch nicht billig, sind aber den Apple Geräte in Sachen Reparaturfreundlichkeit um Welten überlegen. Die Notebooks haben auch jede Menge Anschlüsse, man braucht also nicht für alles einen Adapter und die Geräte sind langlebig. Mein letztes Notebook hat 2,5 Jahre bei mir durchgehalten. Alle Vorgänger hielten etwas mehr als ein Jahr.

Lenovo hat mich überzeugt, und so ist auch mein neues Gerät wieder ein ThinkPad der X Serie. Die X Serie zählen noch zu den Ultrabooks, sind klein und leicht, können allerdings in der Leistung mit vielen Notebooks mithalten. Das Konzept ist über die Jahre gereift. Hier ein paar Sachen die ich an diesen Geräten liebe.

  • Lange Akku Laufzeit
  • Dank zwei Akkus (eine davon im Gehäuse verbaut) kann der andere Akku im laufenden Betrieb gewechselt werden.
  • SD-Kartenleser, RJ-45 (Netzwerkanschluss), HDMI, zwei USB und Kopfhörer Anschluss.
  • Entspiegelter Bildschirm, Tastatur Hintergrundbeleuchtung und ein integriertes Breitband Modem (Mit SIM Karte und entsprechendem Datenpacket kann man so direkt ins Internet)
  • Die Akkus haben eine lange Lebensdauer und wenn trotzdem irgendwann nachlassen, kriegt man günstig Ersatz.

Als negativ Fällt mir nur gerade die schlechte Zugänglichkeit der Tastatur ein. Wenn man die Tastatur wechseln möchte, nimmt man das ganze Notebook auseinander.

Mein neues X270 ist mit einem Intel I7 – 7500U @ 2,7 GHz Prozessor ausgerüstet hat 16 GB RAM und 512 GB SSD. Wichtig sind für mich vor allem die letzten beiden Daten. Da hab ich nämlich doppelt so viel wie bei meinem alten. Was ich nicht mehr habe ist Touchscreen, das wollte ich aber auch nicht.

Ich bin sehr glücklich über das neue Arbeitsgerät, doch aktuell heisst es erst mal Notebook einrichten, und das dauert erst mal. Denn als Entwickler habe ich jede Menge Tools auf dem Laptop, die man hier auch neu installieren muss. Wenn es Euch interessiert, was da so alles drauf ist, kann ich ja auch mal darüber bloggen.

 

 

15 Jahre im Internet präsent

Heute ist es ziemlich bald 15 Jahre her, als ich entschied, texte usw. über mich im Internet zu veröffentlichen. Damals vor 15 Jahren sah die Internet Welt allerdings noch anders aus. Die meisten Social Media Plattformen, wie Facebook, YouTube, Twitter, Instagram und wie sie alle heissen, existierten damals gar nicht.

Damals waren aber „Private Homepages“ in. Jeder freakelte sich irgendwas mit Microsoft FrontPage oder Netscape Composer zusammen. Das Internet wurde überflutet mit blinkenden Bildchen (am besten noch als Hintergrund), gestohlenen Gedichten und Haustierbilder. Wer unbedingt wissen will, wie das ausgesehen hat schaut mal auf Gold HTML vorbei.

Auch wenn die Seiten von den technischen Möglichkeiten nicht mit denen von heute zu vergleichen sind, so haben sie doch etwas gemeinsam. Damals wie heute überschätzen die Leute die Möglichkeiten des Internets und unterschätzen die Arbeit dahinter. Das ist wohl auch der Grund, weshalb viele Seiten nur einen Monat lang gewartet wurden, und dann bis zum Ende im Netz vor sich her gammelten. Vermutlich könnte man noch heute einige finden, wenn man in den Tiefen des Internets suchen würde.

Was es damals noch nicht gab, waren all die Social Media Stars. Eine gute Private Website erreichte damals mehrere tausend Aufrufe im Monat. Dafür musste man allerdings schon einiges an Zeit investieren. Ich wollte nicht einer der zehntausenden sein, deren Seite schon nach Monaten ungewartet im Netz waren. Ich wollte es auch gut machen, und so lernte ich erst mal HTML.

Der Grund für die Homepage war mein Wegzug aus meiner damaligen Heimatgemeinde Hünenberg. Ich kannte so viele Leute da und wollte die etwas auf dem laufenden halten. In den Anfängen überschritt die Seite nicht mal 2000 Besucher im Jahr. Doch das änderte sich nach und nach. Ich war auch einer der frühen auf YouTube. Mein Account hab ich irgendwann im 2007 erstellt. Damals gehörte YouTube noch nicht zu Google. Ins gesamten, mit all meinen Kanälen, Blogs und Webseiten usw. habe ich bestimmt schon über 200’000 Leute erreicht. Dennoch bin ich immer noch ein Kleiner Fisch.

Und nun um die Frage zu beantworten, die so oft an mich gestellt wird. Nein ich verdiene kein Geld damit… zumindest nicht direkt. Mag sein, dass ich das eine oder andere Sponsoring nicht erhalten hätte, wenn ich meine Präsenz im Internet nicht gehabt hätte. Ich glaube auch, dass die meisten die zum Beispiel mit YouTube Geld verdienen wollen, schon nach wenigen Monaten frustriert aufhören.

Video schneiden gibt extrem viel Arbeit. Dustin Naujokat, ein Vlogger den ich des Öfteren schaue, meint dass er pro Blog 2 – 3 Stunden schneidet. Das sieht alles nur so einfach aus, in Wahrheit ist es sehr aufwändig.

Und wie wird es nun hier weiter gehen, fragen sich einige… Hier auf dem Blog werde ich weiter schreiben, was mich so bewegt. Auf YouTube werde ich hin und wieder Sport Videos und ab und an ein Technik Video hoch laden. Natürlich hoffe ich, dass ihr auch weiterhin zu meinen Lesern zählt.

 

Der Trip nach Berlin 1. Bericht

Am Sonntag den 19. November 2017 war es so weit. Ich ging wieder mal auf Auslandreise. Der Grund dafür war wie meistens eine Konferenz. Am Sonntag war nur mein Anreisetag. Ich buchte schon etwa ein ein halb Monate zuvor einen Flug von Zürich nach Berlin Tegel. Berlin Brandenburg lässt ja noch auf sich warten, aber das ist ein Thema für sich 😉

Ich buchte ohne Assistenz am Flughafen, was ich dieses mal fast bereute. Ich war nämlich körperlich nicht so fit. Doch auch zu diesem Thema blogge ich ein anderes mal. Ich hätte zwar ein Gepäckstück gebucht, da ich eigentlich das Kamera Equipment mitbringen wollte. Ich entschied mich dann allerdings, nur mit Handgepäck zu reisen. Ich hatte einfach keine Lust, noch einen Koffer mitzuschleppen.

Bei uns fiel an diesem Morgen der erste Schnee. Toll ausgerechnet Heute. Ja, ja, die weisse Pracht ist toll fürs Auge, Kinder und Wintersportler, aber das wars dann auch. Ich bin kein Fan davon. Wie auch immer, es sind ja nur ein paar Meter zur Busshaltestelle und dann ging es um neun Uhr Richtung Zürich.

Ich war viel zu früh in Zürich. Eigentlich hätte ich auch einen Zug später nehmen können. Aber ich war lieber zu früh als zu spät. Ich brauchte allerdings auch etwas Zeit, um mein Gate zu finden. Ich konnte meinen Flug auf den Tafeln einfach nicht finden. Schlussendlich bemerkte ich, dass auf der Boarding Card die Boarding Zeit drauf stand, auf den Abflugstafel aber die Abflugzeit.

Wie auch immer, ich fand den Weg in den Flieger und der Flieger fand den Weg nach Berlin, wo wir nach einem Sinkflug durch eine dicke Wolkenschicht sicher landeten. Der Flughafen Tegel ist wirklich was Spezielles. Vom Flugzeug zum Ausgang sind es gerade mal etwas mehr als 100m. Zumindest wenn man im richtigen Gate ankommt.

Eigentlich wollte ich die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, um ins Hotel zu gelangen. Die Taxis standen allerdings so verlockend nahe, dass ich mich dann doch für den bequemen Weg entschied. Der erste Eindruck: es ist alles sehr weit auseinander Gebaut, was einem das beengende Gefühl, das Städte oft haben, ein bisschen nimmt. Allerdings ist alles auch sehr quadratisch, was auf mich wieder um etwas langweilig wirkte.

Mein Hotel lag im ehemaligen Osten. Alte DDR Plattenbauten lassen grüssen. Wobei in dem Stadtteil die meisten Renoviert waren. Im Hotel angekommen checkte ich ein und bezog mein Zimmer. Ibis Budget, wirklich nichts spezielles, aber für die zwei Nächte muss es reichen.

Zum Abendessen ging ich in ein Steakhous um die Ecke. Das Essen war… sagen wir mal Zweckmässig. Ich war in den drei Tagen drei mal in einem Restaurant, aber begeistert war ich von keinem. Es war nicht schlecht aber mir fehlte so ein bisschen das gewisse Etwas. Aber hey, ich war ja nicht zum Essen nach Berlin geflogen. 😉

Neben den lärmigen Hauptstrassen hat Berlin auch ruhige Ecken. Apropos Lärm. Mein Hotel war sowas von ruhig. Ich war wirklich erstaunt von der Schall Isolierung. Mein erster Eindruck von mir… zu gross für mich, um hier leben zu können. Aber für eine Konferenz sicher keine schlechte Wahl.

Müde versank ich in mein Hotel bet, Morgen ist noch ein anstrengenderen Tag.