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Mapping Tour 2025

Berglandschaft mit einem Flugplatz davor
Berner Oberland

Sieht aus wie Ferien, waren aber keine.  In den letzten drei Tagen war ich in Saanen. Das Ziel: möglichst viele Informationen über die Barrierefreiheit zu sammeln.  Diese habe ich dann bei OpenStreetMap eingetragen. Neben der Barrierefreiheit trug ich auch andere fehlende Daten ein, wie Trottoirs Fussgängerstreifen Strassenbeleuchtung usw. ein.

Die Daten von OpenStreetMap sind für die Allgemeinheit sehr wertvoll, da sie frei verfügbar sind. So lassen sich Apps und Karten auf Basis von OpenStreetMap machen. Die bekanntesten Anwendungsbeispiele sind:

  • Live Systeme im öffentlichen Verkehr
  • Garmin Velonavi
  • Wheelmap (Karte für Rollstuhlfahrer)
  • Das schweizerische Defibrilator Verzeichnis
  • Blaulicht Organisationen einiger Kante
  • u.v.m

Zeitaufwendige Arbeit

Zwar haben wir Luftbilder, doch meist reichen die nicht aus. Das heisst, man muss vor Ort gehen. Die Einarbeitung ist auch nicht  ohne,  denn ähnlich wie Wikipedia hat OpenStreetMap jede Menge Richtlinien, die man erst kennen muss.

Bei der Barrierefreiheit gibt es zum Beispiel oft Grenzfälle. Markiere ich es als nicht barrierefrei oder geb ich ein „limited“ und hinterlasse ich eine Beschreibung. Oft ist es da notwendig mit dem Rollstuhl mal darüber zu fahren um das Gefühl zu bekommen. Was aber nicht heisst, dass wenn ich darüber komme, es automatisch Barrierefrei ist. Sprich man sollta auch die Grenzen anderer Rollstühle kennen.

Finanzierung noch gesucht

Auch wenn ich bereits schon damit angefangen habe, so ist die Finanzierung noch lange nicht geklährt. Deshalb freuen wir uns auf private wie auch staatliche Unterstützer. Firmen, Gemeinden oder Kantone, die uns unterstützen möchten können sich gerna auf raphael@vefko.work melden.

OpenStreeMap oder Auslauf für Computerfreeks

Seit einiger Zeit habe ich OpenStreetMap wieder Entdeckt. OpenStreeMap ist eine offene Weltkarte. Sprich die Daten dort sind stehen unter einer offenen Lizenz. Man kann die Daten dieser Karte also frei verwenden.

Das lässt viele Möglichkeiten zu. Es ist zum Beispiel möglich, eigene Karten mit mehr oder weniger Details zu generieren. (was zugegebenermassen nicht so einfach ist) Doch im Gegensatz zu anderen Open Source Arbeiten, ist es hier nicht nur möglich, im Büro rumzuhocken. Denn es braucht Vorort Recherche. Zum Beispiel um Strassennahmen oder Hausnummern einzutragen.

Für mich ist das eine willkommene Abwechslung zum Büroalltag. Mal raus kommen, etwas bewegen

Ebenfalls auf Basis von OpenStreetMap ist die öV Anfahrtskarte zu unserem Büro entstanden.

Anfahrt zu unserem Büro mit dem öffentlichen Verkehr

Vor allem beschreiben wir auch den Weg am Bahnhof. Denn oft ist man erst mal auf der Suche nach dem richtigen Bus in die richtige Richtung. Beim Schweizer Taktfahrplan kommt man da schnell in Stress, da man nicht viel Umsteigezeit hat. Eine gute Beschreibung kann da helfen.

Diese Karte hier steht unter CC-BY Lizenz, kann also von allen unseren Büroparteien genutzt werden.